Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookie-Einstellungen

Nachrichten

  • 14.06.2024
  • Bamberg
Kirchenraumpädagogik in der virtuellen Welt

Kirchenraumpädagogik in der virtuellen Welt

Virtual Realitäten erfreuen sich gegenwärtig zunehmender Beliebtheit. Das zeigt sich an der Entwicklung von immer neuen VR-Apps. Sie ermöglichen das Eintauchen in virtuelle Welten, wodurch neuartige Raumerfahrungen oder realitätsnahe Umgebungen entstehen können. Auch für den Kirchenraum sind längst virtuelle Welten entstanden. Mit der Frage, welche Chancen, Herausforderungen und Grenzen solche virtuellen Lernwelten sich daraus für die Kirchenraumpädagogik ergeben, hat sich am 12. und 13. Juni 2024 eine Tagung der KEB im Erzbistum Bamberg in Kooperation mit dem Bundesverband Kirchenpädagogik im Bistumshaus St. Otto in Bamberg beschäftigt. Zu Beginn hat Theresa Witt, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts der Universität Bamberg ihr Forschungsprojekt „Virtuelle Kirchenpädagogik – Chancen und Grenzen virtueller Kirchenraumerschließungen“ vorgestellt. Im Rahmen des Projekts wurden seit 2021 Studierende befähigt, sogenannte „360°“ 3D-Modelle hauptsächlich von Kirchen zu erstellen. Im Rahmen von Blended-Learning-Settings werden im Projekt Analysen und virtuelle pädagogische Angebote mittels AR- und VR-Formaten erarbeitet und erforscht. Nach einer theoretischen Einführung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mittels VR-Brillen, dem Internet und der App „Actionbound“ in drei Settings selbst in virtuelle Kirchenräume eintauchen (Foto). Zunächst sollten von den Studierenden mit Hilfe der App „Matterport“ erstellten 3D-Kirchenmodelle erkundet werden. In einem zweiten Schritt konnten die Kirchenräume virtuell mit Hilfe von unterschiedlichen VR-Brillen durchschritten und entdeckt werden (Foto). Vor allem das war für viele gestandene anwesende Kirchenpädagogen Neuland. Der für die Kirchenpädagogik entscheidende Punkt erfolgte aber erst im dritten Schritt. Mit Hilfe der App „Actionbound“ wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer innerhalb des virtuellen Raums mit kirchenpädagogischen Methoden angeleitet, wie: „den eigenen Platz suchen“ oder „von der Kanzel predigen“. Am zweiten Tag der Tagung konnten dann zwei Gebäude in Bamberg, die Institutskirche Maria Ward und der Bamberger Dom auch live erkundet und erfahren werden. In der anschließenden kritischen Diskussion zeigten sich alle Anwesenden fasziniert von den Möglichkeiten und der Technik. Sorgen, dass die virtuelle Begehung praktische Raumerkundung live vor Ort obsolet macht, sahen jedoch alle als unbegründet an. Die neuen technischen Möglichkeiten können und wollen kein Ersatz für die persönliche Begegnung und Erschließung von Räumen live vor Ort sein. Sie sind aber eine sehr gute Ergänzung, so das Fazit der Gruppe. Chancen der virtuellen Technik wurden von den Teilnehmenden gesehen - bei der Ansprache von jungen Menschen, für die virtuelle Welten längst zum Leben dazu gehören, - dort, wo Gebäude nicht einfach besucht werden können, weil es entweder weit weg, nicht mehr vorhanden oder verändert worden sind - bei den 3D-Modellen vor allem auch in der Vor- und Nachbereitung von Kirchenraumerkundungen und - bei der App „Actionbound“ als schnelle und einfach Ergänzung für klassische Führungen aber auch als digitale Variante für viele kirchenpädagogische Methoden, um die Selbstkompetenzen und Lernbereitschaft bei technikaffinen Menschen zu steigern. - Ein mögliches Anwendungsfeld könnte auch Erstellung von 3D-Modellen der eigenen Kirche im Rahmen eines Workshops, als Projekt in der Schule, im Konfirmationsunterricht und in der Firmvorbereitung sein. Dies erfordert jedoch etwas technisches Geschick und Zeit, während die Erstellung eines Rundgangs mit Fragen und Aufgaben mittels der App „Actionbounds“ in kürzester Zeit, mit wenig Erfahrung und ohne zusätzliche Kosten erfolgreich umgesetzt werden kann. Als Grenze wurde von allen benannt, dass die virtuellen Methoden zwar die Möglichkeit bieten, in fremde Welten einzutauchen, aber (noch) nicht alle Sinne dabei angesprochen werden und damit wesentliche Elemente der Raumerfahrung, die zum Gesamteindruck gehören, auf der Strecke bleiben. Primär werden nur die Augen einbezogen. Wenn Teilnehmende Psalmen rezitieren oder eine Ansprache halten sollen, gibt es nicht den kirchenspezifischen Klang und ertasten, riechen oder hören lässt sich auf diese Weise auch nichts. Aber damit können virtuelle Angebote Geschmack auf „mehr“ machen, bei einer realen angeleiteten Raumerkundung von erfahrenen und ausgebildeten Kirchenpädagoginnen und –pädagogen.

von Valerie Neuberth

mehr


  • 11.06.2024
  • Nürnberg
Komm in unser Team!

Verstärkung für das Projekt kreARTiv gesucht!

Wir suchen eine*n Medienreferent*in (10 Stunden/Woche)

Das Kunstprojekt kreARTiv will Kunst ins Zentrum unserer Bildungsarbeit rücken. Dazu suchen wir eine*n Medienreferent*in.

von Claudia Alraum

mehr


  • 29.05.2024
Coburg, St. Marien

Diözesaner Schöpfungstag 2024

End-lich Leben - End-lich Essen. Gut für Mensch und Schöpfung

Am Samstag, 28.09.2024 wollen wir in Coburg, St. Marien zu einem Ersten Diözesanen Schöpfungstag zusammenkommen. An diesem Tag wollen wir Schöpfungsverantwortung als Zeichen der Zeit und zentrale Herausforderung auch für unser Erzbistum bewusst machen, Vernetzungsmöglichkeiten auch über den kirchlichen Raum hinaus schaffen und einfach miteinander den Lobgesang der Schöpfung feiern – mit inhaltlichen und spirituellen Impulsen, mit Vorträgen und Workshops. Der Titel "End-lich Leben - End-lich Essen. Gut für Mensch und Schöpfung" ist angelehnt an das von Erzbischof Gössl ausgegebene Jahresmotto "End-lich Leben". Der Erzbischof weist hier u. a. darauf hin, dass wir die ökologischen und sozialen Krisen unserer Gegenwart nur bewältigen können, wenn wir uns auch der Grenzen unserer Ressourcen auf der Erde bewusst werden und unseren Lebensstil entsprechend anpassen. In der Frage der zukünftigen Ernährung der Weltbevölkerung im Einklang mit der gesamten Schöpfung und im Bewusstsein, dass zukünftigen Generationen auch gut leben wollen, verbinden sich die damit zusammenhängenden vielfältigen Herausforderungen wie in einem Brennglas. Gleichzeitig betrifft das Thema uns alle sehr konkret.

von Sebastian Zink

mehr

Veranstaltungen

  • Donnerstag, 27. Juni 2024, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
  • Ansbach

'Die Unbeugsamen' (D 2021)

Film mit Diskussion


  • Freitag, 28. Juni 2024, 14:00 Uhr - 22:00 Uhr

Pilgern auf dem fränkischen Marienweg

In vier Etappen von Pinzberg bis Bamberg


  • Samstag, 29. Juni 2024, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Stadt-Natur-Glaubenswege

Glaubenskommunikation unterwegs im Grün der Stadt


  • Donnerstag, 4. Juli 2024, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Theologisches Hofgespräch

Über Gott und die Welt reden


  • Dienstag, 9. Juli 2024, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Stefan van der Lahr: Dämonen im Vatikan

Lesung


  • Mittwoch, 10. Juli 2024, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr

Frauen, Heiligkeit und Mittelalter

Was volkssprachige Heiligenlegenden über Frau-Sein im christlichen Mittelalter verraten


  • Mittwoch, 10. Juli 2024, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
  • Bad Staffelstein

Der Himmel auf Erden

DIE ENGEL DER BASILIKA VIERZEHNHEILIGEN

Katholische Erwachsenenbildung in der Erzdiözese

Themen- und Referentenverzeichnis

Hier kommen Sie zur Einwahl in die Internet-Datenbank für Themen und Referenten.

Veranstaltung melden

Wir veröffentlichen Ihr Angebot. Lassen Sie uns Informationen zukommen!

Worte in den Tag

Aktuelle Beiträge