Kaum eine Kirche kommt ohne sie aus; in barocken und gotischen Kirchen bevölkern sie den Kirchenraum, in den modernen Kirchen sind sie ausgewählter anzutreffen: Statuen von Heiligen. Während sie im Mittelalter und der frühen Neuzeit heiß begehrt als Mittler zwischen einem fernen Gott und den Menschen waren, sind sie spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil eher Vorbilder für Werthaltung und das eigene Handeln, aber auch weiterhin Fürsprecher bei Gott.
"LIEBE IST EIN GEWISSES MASS AN HARTNÄCKIGEM HELDENTUM." (Papst Franziskus, Amoris laetitia 118)
"LIEBE IST EIN GEWISSES MASS AN HARTNÄCKIGEM HELDENTUM." (Papst Franziskus, Amoris laetitia 118)
Wir erkunden in 1,5 h die "süße Geschichte" unserer Weltkulturerbestadt. Was ist am Bamberger Hörnla anders als am Croissant? Haben Süßigkeiten etwas mit Bier zu tun? Kann man sich wirklich mit Lakritze die Zähne putzen? Vom Mittelalter bis in die Neuzeit hat sich Einiges getan, was die Geschmäcker und den Genuss betrifft. So führt uns unsere Stadtführung mit ihren Spezialitäten auch durch die Jahrhunderte: Vom leckeren Honig im Mittelalter über die Naschereien der Mälzer bis hin zu den besonderen Bäckereien heute. Dabei gibt es einiges Überraschendes zu lernen über die oft verpönten Süßigkeiten, unsere Leidenschaft dafür und was sie heute noch bedeuten.
Die drei Guyanas im Norden Südamerikas sind schon allein sprachliche Exoten. Als ehemalige Kolonien Großbritanniens, Hollands und Frankreichs wird in Guyana englisch, ...
Die acht Fenster von Markus Lüpertz in der Bamberger St. Elisabeth-Kirche sind nicht nur ein herausragendes Werk zeitgenössischer Glasmalerei, sondern auch ein Zeugnis des Glaubens in säkularer Zeit. Diese "Verkündigung in Glas" verknüpft Szenen aus dem Leben der heiligen Kirchenpatronin Elisabeth von Thüringen mit den sieben biblischen Werken der Barmherzigkeit. Dabei hat der bildende Künstler Lüpertz Abschied genommen von der althergebrachten Ikonografie zu Elisabeth und sich thematischen Aspekten zugewandt, die einerseits mit Elisabeth, Bamberg und wenig beachteten spirituellen Schnittstellen in ihrem Leben zu tun haben, andererseits den Standort der Kirche St. Elisabeth im Sand berücksichtigen und die Bedeutung der Heiligen in der und für die heutige Wirklichkeit. Letztlich geht es um das Thema: "Getroffen von der Liebe Christi seine Liebe mit unseren Möglichkeiten in der Brechung unseres Menschseins zu leben." Um diese thematischen Aspekte geht es in der besonderen Führung in der Elisabethenkirche. Referent ist Dr. theol. Georg Beirer, der als Mitglied des Initiativkreises "Markus Lüpertz-Fenster" maßgeblich das theologische Programm der Fenster entworfen hat.